Zum 10. Mal: Rudern gegen Krebs

Zum zehnten Mal stiegen am Sonntag, den 18. August, Patientinnen und Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und über 300 ruderbegeisterte Hamburgerinnen und Hamburger in 60 Doppelvierer, um sich auf der Außenalster bei der Regatta „Rudern gegen Krebs“ spannende Rennen zu liefern. Die Regatta unterstützt seit vielen Jahren ein umfangreiches Bewegungsprogramm für Krebspatienten am Universitären Krebszentrum des UKE.

„Die Regatta „Rudern gegen Krebs“ ist für Hamburg als Active City doppelt wertvoll, denn sie beweist einmal mehr: Die Hamburgerinnen und Hamburger sind nicht nur körperlich gern aktiv und in Bewegung, sondern engagieren sich als Active Citizens für andere und damit für das Gemeinwohl und die Lebensqualität in unserer Stadt. Dank der Erlöse aus der Regatta kann auch zukünftig ein umfangreiches Sportangebot für Krebspatientinnen und Krebspatienten im UKE ermöglicht werden“, sagt Sportsenator und Schirmherr Andy Grote.

Das Patientenrennen als Höhepunkt

Highlight war auch in diesem Jahr das Patienten- und Patientinnenrennen , bei dem Krebspatienten und Krebspatientinnen aus dem UKE und der Metropolregion Hamburg gegeneinander antraten. „Ein tolles Erlebnis und ein perfekter Höhepunkt für unsere Patienten und Patientinnen, die das ganze Jahr hochmotiviert trainiert haben“, sagt Prof. Dr. Carsten Bokemeyer, Direktor des Universitären Cancer Centers (UCCH) des UKE, das gemeinsam mit der Ruder-Gesellschaft HANSA das Rudertraining anbietet. „Training und Regatta sind uns eine Herzensangelegenheit. Wir organisieren mit viel Freude zusammen mit der Stiftung „Leben mit Krebs“ und dem UCCH eine Veranstaltung, die fest in den Jahreskalender vieler ruderbegeisterter Hamburger gehört“, freut sich Katharina von Kodolitsch, Vorsitzende der RG HANSA.

Die Stiftung „Leben mit Krebs“ fördert in ganz Deutschland therapiebegleitende Angebote für Krebspatienten. „Wir haben mittlerweile über 100 Regatten im gesamten Bundesgebiet organisiert. Damit können wir auf der einen Seite Aufmerksamkeit für die Wichtigkeit des Themas generieren und auf der anderen Seite eine Vielzahl von richtungsweisenden Projekten finanzieren, die den Patienten direkt zugutekommen“, konstatiert Claus Feucht, Vorstand der Stiftung.

Bewegung wichtiger Bestandteil der Krebstherapie

Sport- und Bewegungsangeboten für Krebspatienten kommt große Bedeutung für die Krebstherapie zu. „Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Sport und Bewegung helfen können, die Lebensqualität zu verbessern. So können gerade häufig auftretende Nebenwirkungen gelindert oder vermieden werden“, so Dr. Wiebke Jensen, Sportwissenschaftlerin am UCCH.

Das UCCH treibt aktuell den Ausbau des Bewegungsprogramms voran. Neuster Baustein sind Maßnahmen im Zusammenhang mit der Sporthochschule in Köln. „Mit der Vernetzung in der Onkologischen Trainings- und Bewegungstherapie garantieren wir unseren Patienten, dass sie nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen betreut und individuell angeleitet werden“, sagt Prof. Bokemeyer.

Interessierte Patienten finden im UCCH neben dem Rudertraining zahlreiche weitere Bewegungs- und Sportangebote. Information dazu gibt es im Internet unter www.ucch.de oder per E-Mail an ucch-sport@uke.de.

Quelle: www.uke.de

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